In den deutschen Großstädten treffen sich Reisende aus aller Welt. Gerade Frankfurt ist für viele eine Zwischenstation, weil es zum einen den internationalen Flughafen hat, zum anderen aber auch in der Mitte Deutschlands liegt und viele über den Hauptbahnhof fahren. Von hier gehen Zügen nach Paris, Warschau, Kopenhagen und Rom, und das sind auch die Ziele vieler Rucksacktouristen.

Diese sind den Tag über unterwegs in der Stadt und schauen sich Sehenswürdigkeiten an und am Abend gehen sie feiern und lernen neue Freunde kennen. Genau letzteres macht die Attraktivität der Hostels aus und Frankfurt hat in diesem Bereich eine Menge zu bieten.

Die Stadt selbst ist schon multikulturell (es gab sogar ein eigenes Dezernat dafür), und die Hostels sind es umso mehr. Wer heute im Hostel übernachtet, sucht nicht nur ein Bett für eine Nacht, sondern auch den damit verbundene Lifestyle und vor allem die Gemeinschaft mit anderen Reisenden.

Bezahlt wird das Erlebnis

Nicht nur haben Reisende die Liebe ihres Lebens in einem Hostel gefunden, es entstehen hier vor allem viele Reisefreundschaften. Man trifft Gleichgesinnte, die vielleicht auch das gleiche Ziel haben und mit denen man dann zusammen reisen kann. Oder sie waren schon dort, wo man noch hinwill und können wertvolle Tipps und Hinweise geben.

Die Hostels haben erkannt, wie wichtig diese Gemeinschaft den Reisenden ist und das drückt sich heute auch in den Preisen aus. Die meisten Ein- und Zweibettzimmer haben heute schon preislich das Niveau von Hotels erreicht, und auch viele Mehrbettzimmer sind längst nicht mehr so billig wie vor ein paar Jahrzehnten. Wie in vielen Servicebereichen bezahlt man als Reisender in einem Frankfurter Hostel eben nicht nur das Bett in den man schläft sondern auch die internationale Gemeinschaft die geboten wird und den interkulturellen Austausch. In einem normalen Hotel würde man kaum abends mit den anderen Gästen eine Party veranstalten.