In deutschen Großstädten mangelt es nicht an teuren und günstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Gerade im unteren Preisbereich hat sich in Hamburg einiges getan. Die Hostels heute sind wesentlich besser ausgestattet als noch vor einigen Jahren und bieten auch dem Alleinreisenden durchaus Komfort.

Hippes Design

Eines ist das Pyjama Park Hotel und Hostel, dass schon durch seinen Namen zeigt, dass man hier vor allem zum Schlafen einkehrt. Es hat gleich zwei gute Örtlichkeiten, nämlich einmal im Schanzenviertel und einmal an der Reeperbahn. Der Pyjama Park bieten sowohl Zimmer mit mehreren Betten, die Dorm-Räume, an wie auch klassische Hotelzimmer. Eine der Besonderheiten ist, dass die Hostels und Hotels innen von Künstler mit gestaltet wurden. Namen wie DARKO, El Bocho, KERA 1, Linus von Moos und Kid Overhead haben sich hier schon verewigt. Die Hipster-Atmosphäre hat aber auch ihren Preis: Ein Stockbett gibt es ab 20 Euro, für die Einzelzimmer muss man schon einiges mehr, bis zu 80 Euro hinlegen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Arcade Hostel liegt ebenfalls im Schanzenviertel und damit mitten im Leben der Stadt. Hier kehrt ein, wer keinen Luxusunterkunft will, aber dennoch etwas Ruhe sucht. Im Arcade feiern keine Rucksacktouristen durch die Nacht, statt dessen wird man viele Familien finden, die eines der großen Familienzimmer buchen. Die Preise sind sehr fair, das Einzelzimmer kostet 38 Euro, das Doppelzimmer 51 Euro. Die Zimmer haben alle ein eigenes Bad, einen Schreibtisch und kostenlosen Internetzugang. Es gibt aber auch Einzelzimmer, bei denen man die Etagen-Toiletten benutzen muss, die aber täglich gereinigt werden.

Wer mit Freunden reist, kann sich auch ein Dreibett-Zimmer teilen, dass immer noch mehr Privatsphäre bietet als ein großer Dorm-Raum. Die Lage des Hostels ist gut gewählt: Man ist sehr schnell im Messezentrum und der Imtech-Arena, hat es aber auch nicht weit bis in die Innenstadt und kann in den Tierpark Hagenbeck zu Fuß laufen.